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Gerencsér Ádám, Zoltán Császár, Andrea Dee, Helga Fehér, Edit Kovács, István Neumann (Ungarn) mit Hilfe von Valkó Péter (Schweiz)

 

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Der VIII. Tschango-Ungarische Methodiklager hat geendet

19-25. August 2006

 

Im Rahmen des tschango-ungarischen Unterrichtsprogramms haben wir zum achten Mal unseren Unterrichtsmethodiklager - dieses Jahr in Szováta - veranstaltet. In dem Lager waren sämtliche im vergangenen Unterrichtsjahr in dem Unterrichtsprogramm des Verbandes der Tschango-Ungaren in Moldawien (VTschUM) teilnehmenden Lehrer, bzw. auch die sich neuerlich angemeldeten Lehrkräfte anwesend. Neben den Lehrern haben von jedem Unterrichtsort auch je 3 Schüler an dem Lager teilgenommen, so betrug die Gesamtanzahl der Teilnehmer etwa 80.
Es gab vielseitige Programme sowohl für die Lehrer als auch für die Kinder.
Die Kinder haben während der ganzen Woche in sechs, zufälligerweise ausgestalteten Gruppen in den verschiedensten Wettbewerbsspielen gegeneinander einen Wettkampf geführt: es gab Tauziehen, Lesewettkampf, ferner hatten sie tagtäglich ungarischsprachige Arbeitsblätter zu lösen. Die am meisten interessanten Spiele waren jedoch die gemeinsam mit den Lehrern organisierte Schatzsuche, das so genannte "lóti-futi" (eine Art Laufwettbewerb, ein zusammengesetzter Geschicklichkeitsspiel) und der Lehrer-Schüler Fußballspiel. Teil des Programms war selbstverständlich auch das Baden in dem salzigen See.
Für die Lehrer bildete die Vorbereitung auf die ungarische Sprache, Literatur und Methodik ein tägliches Programm, wobei auch die Analyse des neuen, den tschango-ungarischen Kindern gedachten Lehrbuches durchgeführt wurde (unser Gast war Herr Antal Csicsó). Wir haben Vorträge über die Unterrichtspolitik der EU, über die EU-Programmen gehört (dank der ENCEF von Pécs), bzw. wir haben die Methodik der Abhaltung von den mit den Weihnachten und den Ostern verbundenen Handwerkaktivitäten kennen gelernt (dank des Spielhauses "Guzsalyas").
Über die methodischen Fragen hinaus haben wir in dem Lager auch die mit dem neuen Unterrichtsjahr verbundenen organisatorischen Fragen behandelt, daher sieht die Zusammensetzung des Lehrerkollegiums in dem neuen Unterrichtsjahr wie folgt aus:

1. in Magyarfalu - Melánia Kovács
2. in Lábnik - Attila Orbán
3. in Lábnik - Zsuzsa Sõtõ
4. in Külsõrekecsin - Csilla Szász
5. in Külsõrekecsin - Felicsia Szarka
6. in Külsõrekecsin - Andrea Pajor
7. in Külsõrekecsin - Monica Ignat
8. in Csík falu - Edit Bende
9. in Somoska - Laura Benke
10. in Somoska - Paulina Benke
11. in Klézse - Bernadette Both
12. in Klézse - Angéla Istók
13. in Buda - Viktória Botezatu
14. in Trunk - Attila Salak
15. in Dioszén - Emese Kiss
16. in Lészped - Attila Márton
17. in Pusztina - Anna Rosu
18. in Pusztina - Szimóna Barnat
19. in Pusztina - Ilona Nyisztor
20. in Frumósza - Krisztina Máté
21. in Frumósza - Adrian Neagu
22. in Gajdár - Endre Farkas-Ferencz
23. in Gajdár - Gabriella Farkas-Ferencz
24. in Kostelek - András Ferencz
25. in Kostelek - Éva Imre
26. in Lujzikalagor - Veronika Lajos
27. in der Stadt Bákó - Attila Hegyeli
28. Weiterlernende in Csíkszereda - Éva Ferencz
29. Weiterlernende in Csíkszereda - Lilla Ferencz

Photos vom Lager

* * *

Ein Lager, der jährliche große Lager des VTschUM, der in Szováta für mehr als dreißig Erwachsenen und 41 Kinder veranstaltet wurde, hat wieder geendet. Die Umgebung ist märchenhaft, bietet daher einen entsprechenden Ort für ähnliche Erlebnisse. Ich denke, ich kann dies nicht nur in meinem eigenen Namen, sondern auch im Namen der Kinder ruhig behaupten.
Es gab eine große Hektik aus dem Gesichtspunkt, dass sich mehrere neue Interessierende, zukünftige Lehrer gemeldet haben. Sofern es sich in diesem Lager vorwiegend um die Lehrkräfte handelt, ist dies gar kein zu vernachlässigender Gesichtspunkt. Die Alten konnten ihre Erfahrungen den Neuen weitergeben und konnten durch die Kinder einen Einblick in die Eigenheiten des tschango-ungarischen Unterrichtes in Moldawien erschaffen.
Das Programm der Mehrheit der Lehrkräfte wurde durch die Vorbereitung auf die sich nähernde Wettbewerbsprüfung ausgefüllt, solange der andere Teil des Lehrerkollegiums versucht hat, die Aufmerksamkeit der Kinder zu fesseln. Aus jedem Dorf sind je 3 Kinder gekommen, die während der ganzen Woche in zufälligerweise ausgestalteten Gruppen ihre Kenntnisse und Geschicklichkeit zueinander gemessen haben. Wir haben Sprachwettkämpfe, Geschicklichkeits- und Sportwettbewerbe organisiert. Unsere Schüler und Lehrer konnten auf Handwerkaktivitäten verschiedene Techniken gemeinsam erlernen. Beim Lagerfeuer am Abend und am Tanzkurs hat sich die ganze Gruppe gemeinsam unterhalten. Zur Freude von Allen haben wir auch den Salzbergbau in Parajd besucht. Der Lehrer-Schüler Fußballspiel endete mit dem Sieg der Lehrer. Der zwischen den Gruppen der Schüler während der ganzen Woche laufende Wettkampf wurde letztendlich mit dem Spiel "lóti-futi" (eine Art Laufwettbewerb) abgeschlossen. Die Schüler haben die Aufgaben mit unheimlicher Schnelle durchgeführt, alle ihre Wünsche wurden erfüllt und am Freitag - am letzten Tag - klärte sich auch der Himmel auf und sie konnten im salzigen Wasser baden.
Es gab auch Zeit einander kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen, dies wird auch von den Abschiedstränen bewiesen, wobei ich denke, diese bilden eine unabwendbare Folge eines solchen Lagers.
Wir sind mit vielen neuen Erlebnissen, Bekannten und Kenntnissen nach Hause gekommen und dies bekräftigt nur die Tatsache, dass dieser Lager auch für uns Lehrer nützlich ist und es lohnt sich die Energie hineinzuinvestieren.
Für die an der Wettbewerbsprüfung teilnehmenden Lehrer erwies sich der von Tante Ida abgehaltene Vorbereitungskurs als äußerst nützlich; dieser hat in ihnen das Gefühl wieder erweckt, wie "super" - wie sie es mit ihrer alles und Alle umfassenden Begeisterung formulieren würde - die ungarische Literatur ist. Sie motiviert auch zum Weiterdenken; es wäre schön, wenn diese Kostprobe auch eine Fortsetzung haben würde. Ich hoffe, ich werde zukünftig noch die Gelegenheit haben, sie als "Schülerin" anzuhören.
Es gab auch einige Vorträge von anderer Art. Antal Csicsó hat sein Lehrbuch "Bokréta" persönlich vorgestellt, das er den tschango-ungarischen Kindern in Moldawien, bzw. denen gedacht hat, die die ungarische Sprache erlernen möchten. Auch Herr Szilárd Dáné, Ungarisch Fachleiter vom Komitat Hargita war anwesend, um seine Erlebnisse und Bemerkungen, die er während seinem früheren Besuch in Moldawien gesammelt hat, uns mitzuteilen.
Es war fast unmöglich, an so vielen Programmen teilzunehmen, es hat sich jedoch gelohnt.

 

Éva Imre, Ungarischlehrerin aus Kostelek

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Ein Lehrbuch für tschango-ungarische Kinder ist erschienen

 

Antal Csicsó, ehemaliger Vorsitzender des Verbandes der Tschango-Ungaren in Modawien (VTschUM), der zur Zeit in Ungarn lebt und als Lehrer tätig ist, hat das Lehrbuch mit dem Titel "Buchet-Bokréta" verfasst. Das für tschango-ungarische Kinder in Moldawien gedachte Lehrbuch erschien beim Gonda Verlag in Eger (Ungarn) im Jahre 2006, unter Unterstützung des Rotary Clubs in Eger.
Das neue Lehrbuch wurde aufgrund der Umarbeitung des im Jahre 1999 erschienen, ebenfalls von Herrn Antal Csicsó herausgegebenen Lehrbuches mit dem Titel "Apró ábécé" (Das kleine Alphabet) verfasst. Dieses kann eine anspruchsvolle Druckmethode und einen - im Verhältnis zu dem früheren Lehrbuch - wesentlich verbesserten und umarbeiteten Inhalt aufweisen. Das Lehrbuch wird auf sechs Teile aufgeteilt. In den ersten beiden Teilen befinden sich die sogenannten Lektionen (insgesamt 27 Lektionen), die die SchülerInnen - gemäss Absicht des Verfassers am besten mit Hilfe der Lehrkraft, wobei auch ohne dies - innerhalb eines Jahres auf einem Niveau bringen, dass sie auf Ungarisch auf Grundstufe sprechen, schreiben und lesen können. Im dritten Teil findet man Lesematerial (Märchen, Gedichte, Volkslieder), der vierte Teil teilt grundsätzliche hungarologische Kenntnisse (ungarische Geschichte, Ursprung der Tschango-Ungaren usw.) den tschango-ungarischen Kindern mit. Der fünfte und sechste Teil enthält den Wortschatz der Lektionen, bzw. des Lehrbuches.
Das Lehrbuch - obwohl dieses auch auf die von den Tschango-Ungaren benutzten Sprachvarianten baut - grundsätzlich gemäss der Methodik des Fremdsprachenunterrichtes aufgebaut ist und wendet die bei dem Rumänischen erlernten Vorkenntnissen (sowohl beim Beibringen des Alphabets als auch bei den grammatischen Teilen) ebenfalls auf.
Der Verfasser nimmt auf Einladung des VTschUM an dem VIII. Tschango-Ungarischen Methodiklager zwischen dem 19-25. August teil, wo er das Lehrbuch vorstellt und wo die Brauchbarkeit des Lehrbuches gemeinsam mit den im Tschangoland unterrichtenden Lehrern analysiert wird. Da aber das Lehrbuch in Ungarn erscheinen ist, werden wir dessen Akkreditierung in Rumänien veranlassen, damit dieses auch in den staatlichen Schulen angewendet werden kann.

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Der Bau des Hauses von Kindern in Lábnik hat angefangen

 

Ein alter Traum des Verbandes der Tschango-Ungaren und der Gemeinschaft in Lábnik wird verwirklicht: ein Gemeinschaftshaus wird gebaut, das einen Platz für die Programme und Veranstaltungen der Kinder ausserhalb der Schule bieten und als Telehaus funktionieren kann, sogar wird es zur Organisierung von Veranstaltungen für die Erwachsenen geeignet. Das Gemeinschaftshaus kann auch für die hier unterrichtenden Lehrer als Dienstwohnung gebraucht werden, ferner wird es - wenn in der Zukunft auch der Einbau des Dachgeschosses verwirklicht wird - auch zum Gästeempfang oder zur Organisation von Sommerlagern ausgezeichnet.
Für den Kauf des Grundstücks, die Errichtung und Genehmigung der Baupläne und den Anfang der Bauarbeiten kann Vielen gedankt werden, von denen wir hiermit Folgende hervorheben möchten: die Chemark-Stiftung, Herrn Imre Varga, Herrn Gábor Hardy F., den Bürgerkreis "Új Forrás", Herrn Tamás Raj, den Verband für Ungarischen Ingeneure in Kanada, Herrn Lóránt Hilkene, Herrn Ferenc Horváth, Herrn Géza Peller. Für deren Hilfe bedanken wir uns auch im Namen der Kinder in Lábnik und deren Eltern. Die Bauarbeiten werden von einem Einzelunternehmer aus Diószeg von tschango-Abstammung ausgeführt, der auch örtliche Arbeitskraft beschäftigen wird. Die Unterstützungen bieten bislang auf etwa die Hälfte der Kosten eine Deckung, daher brauchen wir weitere Unterstützungen damit wir die Bauarbeiten auch beenden können.
Wir bieten Sie, falls Sie können, unterstützen Sie die Kinder in Lábnik, dass sie unter zivilisierten Umständen, in Wärme und in schöner Umgebung die ungarische Sprache erlernen, spielen und lernen können.

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