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Bartha András

 

Übersetzt von

Gerencsér Ádám, Zoltán Császár, Andrea Dee, Helga Fehér, Edit Kovács, István Neumann (Ungarn) mit Hilfe von Valkó Péter (Schweiz)

 

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2004-2008

 

 

 

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"Die Engel veröffentlichen, / der Messias kommt zur Welt..."

 

Vor Weihnachten wurden die ungarischen Lehrstunden im Jahre 2006 auf allen unseren Schulen mit festlicher Stimmung abgeschlossen, unsere Schüler haben sich auf den Tag der Geburt von Jesus mit Gesang, Gedichtvortrag, Krippenspiel und natürlich mit Schenkung vorbereitet. Die Schüler von Lábnik waren glücklich, denn sie konnten schon im gro en Saal des bald fertigen "Haus der Kinder" feiern. Wir hoffen, dass ab Frühling auch die ungarischen Lehrstunden in dem neuen Gebäude stattfinden werden. Auch der alte katolische Priester aus dem Dorfe hat die Feier mit seiner Anwesenheit beehrt, die Requisiten zum Krippenspiel wurden von ihm verliehen. Die Kinder haben sich auch in Pusztina im Gemeinschaftshaus versammelt. In Diószén gab es reges Interesse für das Weihnachtsprogramm, der Gro teil des Publikums hatte keinen Platz mehr im Saal, so haben sie den Vortrag der Kinder vom Hof beachtet. In Külsőrekecsin, Buda und Kostelek wurde das Lied "Engel aus dem Himmel..." in Mietzimmern und in kleinen Schulzimmern gesungen. In Magyarfalu, Lészped, Somoska, Klézse und Tyúkszer wurde das ungarische Weihnachtsfest im Gebäude der staatlichen Schule veranstaltet, die Kinder von Trunk haben auch ihre rumänischen Lehrer mit ungarischem Lied begrü t. In Csík wurde das Fest in dem im Besitz der katolischen Kirche befindlichen Jugendhaus veranstaltet, auch der Pfarrer vom Orte war auf dem Vortrag der Kinder beteiligt. In Gajdár wurde das Weihnachtsfest in kleinen aufeinanderfolgenden Gruppen gefeiert, in Frumósza wird auch was ähnliches geplant. Die Schüler, die weiterlernen, haben sich im Csíkszeredaer Internat zum gemeinsamen Semesterabschluss und Weihnachtsfest versammelt. In Bákó, Lujzikalagor und Nagypatak haben die Kinder, die die ungarische Stunde besuchen, zum ersten Mal gefeiert. Es ist gelungen, unseren mehrere Hunderte Schüler mit diesem Fest zu überraschen, wir konnten wertvolle Geschenkspakete durch die Vermittlung unserer begeisterten Unterstützer austeilen.

  • Alle Kinder haben Reinigungs- und Sü igkeitspakete dank der schottländischen Hilfsorganisation Blythswood bekommen, wir danken für die Vermittlung von den Székelyudvarhelyer Tibor Bálint und Zsófia.
  • Die Ungarnlehrer haben der Diószéner Kinder Spielzeuge und Kleidungsstücke durch die Vermittlung der Marosvásárhelyer reformierten Schlo kirche verteilt.
  • Wir sind sehr dankbar für das wertvolle Buchgeschenk der Kézdivásárhelyer Nagy Mózes Elméleti Líceum.
  • Die Kinder von Külsőrekecsin und Lábnik haben zu Weihnachten wertvolle Lehrmittel und Märchenbücher in Vertretung vom Kovásznaer Ungarischen Ritterorden Sankt Gerhard durch die Vermittlung Árpád Jánó bekommen.
  • Im Namen der Patenkinder danken wir bestens für die 330 persönlichen Weihnachtspakete, die unsere Schüler von ihren Patronen bekommen haben. Wegen der Vermittlung der Pakete bedanken wir die Hilfe der Mitarbeiter des Buchladens Szent Gellért (Sankt Gerhard), bzw. die Hilfe der Tiszapüspöker Familie Horváth und die Hilfe von Tamás Tháler, von den Leitern der AMMOA (Stiftung für die Schulung der Moldovaner Ungarn) und KEMCSE bei der Organisierung und Durchführung der Transportierung. Beim Transport der Sendung von den Paten haben noch mit seinem eigenen Wagen István Gonda, Imre Dér und Róbert Petrás geholfen, wir danken für ihre Anbietung.

Fotos über das Weihnachtsfest in Csík

Fotos über das Weihnachtsfest in Lábnik

Fotos über das Weihnachtsfest in Gajdár

Fotos über das Weihnachtsfest in Somoska

Fotos über das Weihnachtsfest in Klézse

Fotos über das Weihnachtsfest in Tyúkszer

Fotos über das Weihnachtsfest in Lészped

Fotos über das Weihnachtsfest in Frumósza

Fotos über das Weihnachtsfest der weiterlernenden Schüler

Fotos über die Geschenke

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Italienisch die Muttersprache der Tschangos von Pusztina?

 

Priester und Schulleitung von Pusztina/Pustiana kam eine gemeinsame Idee: Wenn es ohnehin schon viele Dorfbewohner als Gastarbeiter nach Italien zieht, wäre es nicht besser, gleich Italienisch als Muttersprache in der Schule einzuführen? Zwei Fliegen auf einen Schlag. Einerseits wird der Ungarischunterricht wieder einmal zurückgedrängt, andererseits kann derart die italienische Sprache in der staatlichen Schule an drei bis vier Stunden pro Woche statt wie bisher an einer Stunde vermittelt werden.
Unser Verband hat für den 17. Januar 2007 im Ungarnhaus von Pusztina zu einem Elterntreffen eingeladen, um die Angelegenheit zu klären. Wie sich herausstellte, wurden seitens der Schule tatsächlich Anträge den Eltern zur Unterschrift zugestellt, ohne ihnen die Tragweite des Ausdrucks "limba materna italiana" (Muttersprache Italienisch) zu erklären, und die Unterzeichnung des Antrags einen Verzicht auf den Unterricht der ungarischen Muttersprache der Kinder darstellt.
Wohl gemerkt, in fast allen Häusern Pusztinas wird zu Hause Ungarisch gesprochen und nur jene Kinder können Italienisch, die mit ihren Gastarbeiter-Eltern längere Zeit in Italien verbracht haben. Leider ist "Italienisch als Muttersprache" bei solchen Eltern beliebt, die ihre Kinder noch nie für Ungarisch angemeldet haben. Wurde einmal unterschrieben, so besteht praktisch keine Möglichkeit mehr, dass diese Kinder je die ungarische Sprache in der Schule lernen. Derzeit besuchen erst knapp die Hälfte der Schulkinder die Ungarischstunden.
Leider ist es uns trotz mehreren Anläufen nicht gelungen, die Frau Direktorin für ein Gespräch zu gewinnen - in den letzten Tagen blieb sie für uns "unerreichbar".
Die knapp 40 Eltern, die zum Treffen kamen, haben verstanden, dass ihre Kinder Italienisch auch als Freifach wählen können, ohne den ominösen Antrag zu unterzeichnen und so auf den Ungarischunterricht zu verzichten.

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Fotoklub in Frumósza

 

Ende September 2006 wurde in Frumósza/Frumoasa der Schüler-Fotoklub gegründet. 10 bis 15 konventionelle Fotoapparate konnten beschafft werden, und so stand den Foto-Streifzügen nichts mehr im Weg. Heute eignen sich die 16 Klubmitglieder mit Hilfe der Kameras die Rafinessen der Fotografie an.
Jede Woche bekommen sie zu zweit einen Fotoapparat und fertigen Bilder zu einem vorgegebenen Thema an. Die Streifzüge werden im Rahmen gemeinsamer Besprechungen und mittels eingescannter Fotos aufgearbeitet. Zu diesen Anlässen wird der Zusammenhalt und der Eifer der Kinder deutlich. Sie schauen gegenseitig ihre Fotos an. Eines ärgert sich, wenn ein schönes Motiv verschwommen ist, ein anderes freut sich, dass der Schnappschuss vom Nachbarshund doch etwas geworden ist - und die Kollegen vergessen nicht, zu bemerken, dass die eigentliche Aufgabe ja die Verewigung der Nachbarsfamilie gewesen wäre...
Im Zuge eines lustigen Ausflugs sollten sich die Kinder einander beim Fotografieren knipsen. Und die Kinder sind wieder mit Eifer an der Arbeit. Mit den Handy-Kameras geben sie sich längst nicht mehr zufrieden, die würden schwache Bilder machen. Die Kinder verlaufen sich im Wald, aus dem Grün hört man ab und zu die Stimme eines Lehrers, der die Einstellung der Schärfe erklärt, und leider funktioniert die Belichtungsautomatik nicht bei jeder Kamera.
Ich wünsche Ihnen mit dieser Auswahl aus dem Werk des Fotoklubs Frumósza so viel Freude, wie die jungen Fotografen daran hatten.

 

Neagu Adrián, Ungarischlehrer in Frumósza/Frumoasa
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Auch die Tschangos bekamen Bildungsförderung

 

Im Sinne des sogenannten "Statusgesetzes" kann jedes Kind, das in den Nachbarländern Ungarns auf ungarischer Sprache lernt, vom ungarischen Staat eine Erziehungs- und Bildungsförderung beantragen. Dies wird über die Stiftung Schule in Klausenburg/Kolozsvár/Cluj abgewickelt. Die Förderungen für das vergangene Schuljahr wurden den begünstigten Familien im Dezember oder Januar per Postanweisung zugestellt.
Auch heuer wieder stieg die Anzahl der derart unterstützten Kinder und Familien. Im Jahr 2005 wurden östlich der Karpaten 1175 Anträge gutgeheißen, 2006 stellte die Post bereits für 1463 Kinder Fördermittel in Höhe von je rund 23.000 HUF (90 Euro) zu. 2005 mussten 22, 2006 45 Anträge abgewiesen werden - meistens darum, weil die Unterstützung im Sinne des Gesetzes nur für Schulkinder und nicht für Kindergartenkinder bezogen werden kann.
Ähnlich wie in den Vorjahren bestärkte diese Form der Unterstützung Tschango-Eltern darin, ihre Kinder auch Ungarisch lernen zu lassen. Es ist auch nicht zu vernachlässigen, dass nicht zuletzt dank der Mithilfe des Verbands der Moldauer Tschango-Ungarn auf diese Weise Fördermittel in Höhe von über 30 Millionen Forint an benachteiligte Familien in 16 Tschango-Dörfern gelangt ist, denen es so leichter fällt, die Kosten für den Schulunterricht der Kinder zu bestreiten.
Unser Dank gilt namens der Kinder und der Volksgruppe den ungarischen Steuerzahlern und der Stiftung Schule. Diese Stipendien sind ein weiterer Ausdruck der Solidarität auch mit den Kindern östlich der Karpaten.

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