|
Diese Webseite wird von der Ungarischen Stiftung für Menschenrechte (HHRF) unterstützt. Unsere Medienpartner:
Created by
Übersetzt von Gerencsér Ádám, Zoltán Császár, Andrea Dee, Helga Fehér, Edit Kovács, István Neumann (Ungarn) mit Hilfe von Valkó Péter (Schweiz)
Copyright © AMCM, 2004-2008
|
Franziskaner Abend im Szeged (Ungarn)
Wir haben im Schulferien im Februar zum Gast eingeladen worden auf eine Reihe von Abendvorlesungen. Wir hatten die Ehre diese Reihen mit ''Lehrer im Moldau'' genannten Vortrag zu eröffnen. Unser Arbeit wurde so vielseitig wie möglich vorgestellt.
Wir erwähnten Alles, was wir für Wichtig gehalten haben. So wurde der
Vortarg ein Erfolg. Unsere Erlebnisse, die Geschichten über die Kinder
und die atembereubenden Bilder aus Moldau sicherten den Erfolg des Vortrags. Auf diesem Wege möchten wir unser Dank an Petrás Róbert (für die Interventionen) und an Didák Vater und Dienstmitarbeider für die unvergessliche Gastfreundschaft ausdrücken.
Farkas-Ferencz Endre und Farkas-Ferencz Gabriella-
Ungarischlehrer aus Gajdár
Der Verband der Tschango-Ungarn beim Komitee gegen Diskriminierung
Im Zusammenhang mit dem vom Verband der Tschango-Ungarn eingereichten Antrag, schlug das Laendliche Komitee gegen Diskriminierung vor, beide Beteiligten anzuhören. An den 07. 02. 2007. wurden sowohl die Vertreter des Tschango-Verbandes, als auch die Delegierten des Kultusministers und des Aufsichtsamtes der Lehranstalt vom Gau "Bákó" (rumaenisch Bacau) zitiert. Bei der Anhörung erschienen aber nur die Vertreter des Verbandes, die Lehranstalt von Bákó entfaltete ihre Meinung schriftlich. Der Standpunkt des Verbandes bleibt weiterhin fest, d. h. dass die Lehrer bzw. Lehrerinen die die ungarische Sprache unterrichten, im Sommer 2006 eine Diskriminierung erlitten haben, weil die Lehranstalt die obligatorische Stundenzahlen nicht veröffentlicht hat, so wurden die ungarischen Lehrer benachteiligt. Zweitens, diese Arbeitsstellen erschienen auf der Anschlagtafel der Lehranstalt nicht als "ehrenamtlich", deshalb konnten die ungarischen Lehrer diese Arbeitsplaetze nur als stellvertretend annehmen. Das Problem im Zusammenhang mit den Stundenzahl wurde im September 2006, gleichzeitig mit dem Besuch von Gabriella Pásztor, durch eine Sonderverordnung gelöst, aber die Problematik im Bereich der ehrenamtlichen Arbeitsstellen bleibt bis zu den heutigen Tag ungelöst. Der Verband und die Lehranstalt konnte sogar - trotz mehreren Diskussionen - keine gemeinsame, für beiden Seiten akzeptable Lösung für das kommende Jahr finden. In diesem Sinne behaelten wir unseren Antrag auf, und auch waehrend der Anhörung - die jetzige rumaenische Unterrichtssituation geschieldert -, bitten wir das Komitee um die Tatsache der Diskriminierung festzustellen und dass man die rumaenischen Behörden um Garantie fragt, damit dieses Verfahren in dem kommenden Schuljahr sich nicht wiederholen wird. Die Mitglieder des Komitees benachrichtigen beide Parteien über den Beschluss.
Csilla Könczei, der rumaenische Geheimdienst und die Tschangos
Csilla Könczei, Anthropologin, volkskundliche Forscherin und Lehrerin an der Universitaet in Kolozsvár (rumaenisch Cluj Napoca) veröffentlichte in ihrem Blog die Akten über ihre Beobachtung, die von dem rumaenischen Geheimdienst durchgeführt wurde. Wichtige Teile von diesen Akten sind mit der sog. "Tschango-Frage" in Zusammenhang. Von den Beschreibungen und von den anderen veröffenlichten Dokumente können wir sehr viel darüber erfassen, wie wichtig damals für die Leute der politischen Polizei das Monitoring der "Fall Tschango" war. Und die Anmerkungen zu diesem Blog zeigen vielleicht, dass dieses Thema auch in der Gegenwart (nicht nur für die Ungarn) von grosser Bedeutung ist: http://konczeicsilla.egologo.transindex.ro/?p=3 XVI. Szatmárer Volksliedtreffens (Szatmár, 27-28. 01. 2007.)
Drei Wettbewerber aus der Moldau bewarben
sich um den Preis des XVI. Szatmárer Volksliedtreffens, damit sie -
nach dem regionalen Wettbewerb in Bákó (rumaenisch Bacau)- , ihre Kenntnisse
auch für die breiteren Öffentlichkeit zeigen können. Júlia Barbóc, Mihaella
Száros und Krisztián Kovács besuchen die Mittelschule in Csíkszereda
und sie nehmen teil an diesen internationalen Wettbewerb als ehemalige
Gewinner des regionalen "Szeret-menti" Volksliedtreffens.
Die Vorstellung der drei Jungen wurde von der Jury gewürdigt.
Das Szatmárer Volksliedtreffen begann
an den 27. Januar, von den 51 Teilnehmer war ich der 36. an der Reihe.
Die erste 20 Wettbewerber sangen vor dem Mittagessen, die anderen danach.
Um sechs Uhr abends hat man die Namen der Finalisten vorgelesen und
danach sind wir abendessen gegangen. Ich bin mit 71 Punkten weitergekommen.
Nach dem Abendessen durften wir ins Tanzhaus. Am Sonntag, den 28. Januar,
um 10.00 Uhr morgens begann das Finale mit 16 Teilnehmern. Ich erreichte
Rang fünf und das Verband der Ungarischen Chöre und Orchester (KÓTA)
qualifizierte mich mit der goldenen Gradation.
Krisztián Kovács, Pusztina, Schüler
(IX. Klasse) der Venczel József Mittelschule in Csíkszereda
Am Freitag, den 26. Januar reisten wir
nach Szatmár ab, um an den Volksliedtreffen teilzunehmen. Wir sind am
Nachmittag angekommen und hatten bis Samstag Zeit, um uns auszuruhen
und besser singen zu können. Ich war sehr gespannt, als das Wettbewerb
anfing. Alle Teilnehmer mussten auf die Bühne um eine Nummer zu ziehen,
damit eine Reihenfolge entsteht. Ich habe Numero 48. gezogen, so musste
ich am Nachmittag singen. Darüber freute ich mich sehr, denn ich hatte
noch Zeit zu üben. Das Mittagessen war sehr lecker, wir haben Obste
aller Art bekommen. Wir haben gesungen, am Ende habe ich 75 von den
möglichen 80 Punkte bekommen. Ich war in der Finale, was um 10.00 Uhr
anfing und als erste Teilnehmerin hatte ich die Möglichkeit bekommen,
das Wettbewerb zu öffnen. Dann habe ich Sonderpreise aller Art bekommen,
es war sehr-sehr schön.
Júlia Barbóc, Külsőrekecsin, Schülerin
(IX. Klasse) der Johannes Kájoni Mittelschule in Csíkszereda
http://www.szatmar.ro/content/view/9106/9/
Ständige Klubnachmittage des Verbandes der Paten
Der Verband der Paten ruft einen Klubnachmittag ab Januar monatsweise ins Leben. Dieses Treffen wird an dem zweiten Samstag nachmittag in jedem Monat veranstaltet. Über das konkrete Programm können Sie immer neue Informationen auf der Internetseite www.keresztszulok.hu finden, und wir probieren auch die Paten, die keine Internetzulassung haben, über die ländlichen Verbindungsleute zu informieren.
Bericht über den ersten Klubnachmittag der Paten
Auf die Berichte folgte ein ungebundenes Gespräch. Im Laufe dieses Gespräches sind wichtige und zu lösende Fragen aufgeworfen worden. Es wurde erwähnt, dass es im Schulprogramm an Lehrbücher mangelt, und der Zustand des Internates der in Csíkszereda weiterlernenden Tschango-Schüler ist leidig. Die Rede kam noch auf den bedauerlich immer aktuellen Assimilationsvorgang, auf die Schwierigkeiten der Paketsendung und auf die Anschlie ung des Patenschaftsprogramms. Es entstanden auch einige gute Ideen und Vorstellungen bezüglich der Organisierung der Klubnachmittage. Der nächste Klubnachmittag wird am 10. Februar 2007 veranstaltet, worauf die jetzigen und die zukünftigen Paten und alle Interessenten freundlich eingeladen sind.
Ferkóné Pávai Réka, Sekretärin
|






