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Übersetzt von

Gerencsér Ádám, Zoltán Császár, Andrea Dee, Helga Fehér, János Heltai, Edit Kovács, István Neumann (Ungarn) mit Hilfe von Valkó Péter (Schweiz)

 

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Das Haus der Kinder in Lábnyik wurde eingeweiht

den 6. Mai 2007

 

Am Sonntag haben Kleine und Grosse aus Lábnyik gemeinsam gefeiert, Schüler und Erwachsene, sogar die Dorfalten haben sich auf die Einweihung der "ungarischen Schule" vorbereitet. Ähnlich wie beim Dorfkirmes die Kirche, so wurden das neue Haus und das davor stehende alte und das neue Kreuz vorbereitet, mit hausgewebten Leinwänden und Blumen aufgeschmückt. Auf dem Hof des Gebäudes wurde als Vorbereitung auf den ungarischsprachigen Gottesdienst ein Altar aufgestellt.

Die Feier hat am Sonntag um Mittagszeit angefangen, der Hof des neuen Hauses wurde mit den Gästen vom Dorf und vom Ausland, von Eltern, Pateneltern und von denen, die den Bau unterstützt haben, gefüllt. Attila Hegyeli, der Leiter des Unterrichtsprogramms des Verbandes der Tschango-Ungaren in Moldawien hat die Gästen begrüßt und hat sie kurz über die Bestimmung des neuen "Hauses der Kinder" und über den Bauvorgang berichtet. Er hat erwähnt, dass wir uns vorerst für die Unterstützung von Privatpersonen, für die Gabe von mehreren begeisterten Pateneltern, größtenteils mit geringem Verdienst zu bedanken haben. Er hat das Haus an die Kinder und Eltern aus Lábnyik anvertraut und hat sie gebeten, darum als ihr zweites Zuhause zu sorgen.

Nach seiner Begrüßung hat der von Gyimesbükk eingeladene Pater József Salamon einen ungarischsprachigen Gottesdienst zelebriert, der Dorfspfarrer von Lábnik hat an der Zeremonie trotz seines Versprechens leider nicht teilgenommen. Mit dem Gesang von Maricsika Lackó, Preisgekrönte des III. Volksliedwettbewerbs "Szeret menti" hat der Gottesdienst angefangen. Pater Salamon hat die Leute aus Lábnyik mit dem Rat des Papstes Johannes Paul des II. ermutigt: "Fürchtet Euch nicht!" Die Ministranten haben aus der Bibel ungarisch aufgelesen, während der gemeinsamen Gebete hat das Vaterunser der in Volkstracht angezogenen Kindergruppe laut geklungen. Danach hat der Pater zuerst den Kreuz mit ungarischer Anschrift, dann das Gebäude und den Klassenraum eingeweiht.

Auch die Vertreter der Stiftungen, Vereine, bzw. Privatpersonen, die dem Aufbau des Haus der Kinder beigetragen haben, sind gekommen, um der neuen "Schule" der Kinder dieses versteckten tschango-ungarischen Dorfes mit ihrer Anwesenheit Ehre zu erweisen. Frau Réka Ferkóné Pávai, Sekretärin des Verbandes der Pateneltern hat Begrüßungsworte an die Anwesenden gerichtet, unsere ehemalige Kollegin von Somoska hat dem Gruß der Pateneltern Ausdruck gegeben. Herr Sándor Bálint hat einige Worte im Namen der Unterstützer von Balatonalmádi an die Festversammlung gesagt, dann hat Herr Imre Varga, im Namen der Stiftung "Chemark", die eine bedeutende Unterstützung gewährt hat, kurz geredet. Der Bürgerverband "Új Forrás" von Gödöllõ hat dem Grundstückskauf beigetragen, damit bei den ersten Schritten geholfen; im Namen des Verbandes hat Herr Tamás Raj geredet. Herr Gábor Hardy F., Anwalt aus Budapest hat auch Begrüßungsworte gesagt, letztlich haben die Anwesenden die in Brief versandten Botschaft des planenden Architekten des Gebäudes, Herrn Ferenc Horváth angehört.

Die Kinder von Lábnyik haben sich mit ihren drei Lieblingsleidern für den Aufbau des Hauses der Kinder bedankt.

Die Anwesenden haben eine Photoausstellung über die Geschichte des Unterrichts in Lábnyik angesehen, dann mit einem gemeinsamen Mittagessen und letztlich mit gemeinsamer Unterhaltung wurde das Fest abgeschlossen.

Wir hoffen, dass auch in 2-300 Jahren wird man tschango-ungarische Lieder zwischen den Wänden diese Hauses hören und auch dann wird es in Lábnyik Kinder geben, die tschango-ungarisch und ungarisch sprechen. Der Verband der Tschango-Ungaren in Moldawien hat das Haus der Kinder in Lábnyik deswegen bauen gelassen.


Bilder

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Vorsitzender und Religionsreferentin von MCSMSZ fahren auch nach Rom

 

Die Fahrrad-Pilgerfahrt von Zoltán Ferkó für die ungarische Messe in der Moldau wurde eine internationale Nachricht; inzwischen hat auch Zoltan die ungarische Grenze Richtung Westen passiert. MCSMSZ-Vorsitender Adrián Solomon und Religionsreferentin Tinka Nyisztor brechen am 30. April auf, um Zoltan auf der Italien-Strecke seiner Pilgerfahrt zu begleiten. Im Vatikan hat man leider auf unseren schon vor Wochen verschickten Brief nicht reagiert: so ist es zur Zeit noch nicht zu wissen, ob jemand die Delegation der Moldauer Tschangonen in Vertretung der Kirche empfangen wird. Wir haben ein mündliches Versprechen, dass das Treffen zustande kommen kann.

Über die täglichen Ereignisse der Pilgerfahrt ist im täglich aktualisierten Blog von Zoltán Ferkó zu lesen: http://www.zarandoklat.blogol.hu/

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Schülerolympiade "Mikes Kelemen" für ungarische Sprache und Literatur
Landeswettbewerb - Nagyvárad 2007

 

Vom 10. bis 14. April 2007 wurde in Großwardein/Nagyvárad/Oradea der Landeswettbewerb der Schülerolympiade "Mikes Kelemen" für ungarische Sprache und Literatur ausgetragen. Die Eröffnung fand im Bartók-Béla-Saal der Großwardeiner Philharmoniker statt, wo die Teilnehmer nach den Grußworten einer Lied- und Tanzdarbietung des Volkstanzensembles der Philharmoniker beiwohnen konnten. In der Folge nahmen die Schüler an abwechslungsreichen Programmen teil.
Wie ein Mitglied des Organisationskomitees betonte, nimmt an derartigen Veranstaltungen die "Creme der heutigen Jugend" teil. Gerade darum erfüllte uns die Begeisterung der Schüler mit besonderer Freude. Wir hoffen, die Begeisterung lässt auch in der Folge nicht nach. (Quelle: Írottas - Hausblatt der Schülerolympiade).
Ein Ady-Zitat war Motto des heurigen Wettbewerbs: "Ihr seid das Erbe, die Belohnung." Ein trefflicher Satz, der auch die Teilnehmer aus dem Komitat Bákó und ihre Betreuerin Kovács Melánia beflügelte. Ist doch die Teilnahme von Bálint Kamilla aus Magyarfalva/Arini und Mátyás Krisztina aus Pusztina/Pustiana ein weiterer Beleg dafür: es lohnt sich, in der Moldau als Ungarischlehrer zu arbeiten. Die Assimilation hinterlässt zwar unübersehbar ihre Spuren im Sprachgebrauch der Kinder, doch lohnt sich der Unterricht der ungarischen Sprache und Literatur im Land der Tschangos. Auf dem archaischen Dialekt der Großeltern können die Lehrer aufbauen und vorausgesetzt, die Kinder kommen über Jahre hinweg in den Genuss von sechs Unterrichtsstunden pro Woche in ihrer Muttersprache, können sich durchaus wettbewerbsfähige Sprachkenntnisse herausbilden. Das Ergebnis lässt sich sogar auf einem landesweiten Wettbewerb sehen. Wir sind stolz auf Kamilla und Krisztina!

 

Das war Großwardein (Bálint Kamilla, 8. Klasse - Magyarfalu)

 

In den Frühjahrsferien kam ich nicht dazu, zu Hause mit meinen Eltern und Verwandten das Osterfest zu feiern, aber auch in Großwardein war es sehr schön.
Nachdem ich auf der Schülerolympiade des Komitats Erste geworden bin, hab ich mich schon sehr auf diesen "Ausflug" gefreut, denn ich habe diese Stadt noch nie besucht und war schon recht neugierig, wie es dort aussieht. Der Tag der Abreise kam bald genug. Die Reise war sehr lang und ermüdend. Am Dienstag Nachmittag kamen wir in Wardein an und bis Samstag "saß ich dort fest". Keine Zeit für Langeweile, für Programm war immer gesorgt.
Am Dienstag, dem Tag der Ankunft konnten wir unsere Zimmer im Ady-Endre-Gymnasium beziehen, danach gingen wir in den Großen Saal, wo eine Vorstellung stattfand und wir auch die anderen Kinder kennen lernen konnten.
Am Mittwoch haben wir die Schularbeiten geschrieben, die Themen kamen mir ausgesprochen schwer vor, aber auch so hab ich geschrieben, was ich nur konnte. Nachher hatten wir Freizeit, abends gingen wir ins Theater auf die Vorstellung "Indul a Bakterház" (Das Bahnwärterhaus fährt ab). Das hat mir sehr gefallen.
Am Donnerstag brachten uns nach dem Frühstück Busse zur Bärenhöhle. Auch diese lange Fahrt lohnte sich, denn die Höhle war wunderbar. Danach ging die Fahrt weiter nach Nagyszalonta/Salonta, wo wir einen Spaziergang durch die Kleinstadt unternahmen und viele interessante Dinge beobachten konnten. Wer wollte, konnte abends noch einmal ins Theater gehen. Das ließ ich mir nicht entgehen, diesmal spielten sie "Tóték" (Familie Tót). Das war noch besser, als die erste Vorstellung. Nach dem Theater haben sie noch eine Disco für die Schüler veranstaltet. Ich bin nicht hingegangen, weil ich schon so müde war, aber von den anderen hab ich gehört, dass die Stimmung sehr gut war.
Am Freitag morgen wurden uns die Ergebnisse mitgeteilt. Ich war nicht unter den Ersten, doch bin ich zufrieden, da ich mich in Wardein mit den besten Schülern des Landes messen konnte und in Anbetracht dessen, dass ich erst seit vier Jahren Ungarisch lerne, bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Nun hatten wir noch die Gelegenheit, mit Lehrern unsere Arbeiten zu besprechen - was haben wir gut gemacht, worin lagen die Fehler? Danach bestand die Möglichkeit einer Stadtbesichtigung, aber ich zog es vor, einkaufen zu gehen. Abends fand die Preisverleihung statt, wo auch wir, die keinen Preis gewonnen haben, eine Urkunde erhielten.
Am Samstag in der Früh machten wir uns auf den Heimweg, und ich konnte es wirklich kaum mehr erwarten, zu Hause anzukommen.

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Pilgerfahrt mit dem Fahrrad für die ungarischsprachige Messe

 

3000 Kilometer. Diese Strecke leistet mit seinem Fahrrad Zoltán Ferkó (31), um die Aufmerksamkeit auf die Tatsache zu lenken, dass die Moldauer Tschangonen ihre Religion nicht in der Muttersprache ausüben dürfen.

 

Die Mitglieder dieser ungarischstammigen, aber schon immer außerhalb der jeweiligen Staatsgrenze lebenden Volksgruppe dürfen auch heute nur auf rumänisch in ihren Kirchen beten, und so entspricht ihre Lage weder den inneren Normen der Kirche, noch den Menschenrechten der modernen Demokratien. Die Tschangonen kämpfen schon lange für die muttersprachliche Messe, in zahlreichen Fällen haben sie das schon von Petru Ghergel (Péter Gergely) - dem Bischof von Iasi (Jászvásár), den noch der Bischof Áron Márton zum Pfarrer weihte - gebeten. Eine Tschangonen-Delegation war in der Angelegenheit der ungarissprachigen Messe auch im Vatikan, die Lage änderte sich jedoch nicht.

 

In der Moldau gibt es etwa 250 000 Römisch-Katholiker, und obwohl das von rumänischen Historikern bestritten wird, sind sie laut allgemein anerkannten Ansichten alle seklerischer Ursprung, und sind im Laufe verschiedener Aussiedlungen und Auswanderungen zwischen 1250 und 1800 in die Moldau gelangen. Obwohl sie über ungarische Geistlichen und Schulen - bis auf eine kurze, sechsjährige Zeit in den fünfziger Jahren - nie verfügten, sprechen von ihnen etwa 60 000 auch heute noch den archaischsten Dialekt der ungarischen Sprache.

 

Sie bitten seit dreihundert Jahren um ungarische Geistliche, bekommen aber bis heute keine. Am 22. April um 12 Uhr wird die Mittagsmesse im Stephansdom in Budapest für die ungarischsprachige Messe der Tschangonen zelebriert, und um 13 Uhr wird vom kleinen Platze vor dem Dom in den Rahmen einer kleinen Feierlichkeit Zoltán Ferkó von seinen Tschango- und ungarländischen Freunden verabschiedet. Der Pilger radelt zuerst über mehrere ungarische kirchliche Zentren (Vác, Esztergom, Gyõr, Pannonhalma, Szombathely) nach Rom, dann aus Rom über Zagreb, Fünfkirchen (Pécs) und Szeged nach Weissenburg (Gyulafehérvár), um zur Zeit der Kirchweih zu Pfingsten in Csíksomlyó anzukommen. Nach der Kirchweih zu Csíksomlyó fährt er schliesslich über den Gebirgspass zu Gyimes zum Bischofstum Iasi und in die Tschango-Dörfer.

 

Überall überreicht er einen Brief an die kirchlichen Vorsteher, in dem er sie darum bittet, die Genehmigung der ungarischen Messe der Tschangonen zu unterstützen.

 

Der Fahrt ist an den Seiten www.csango.eu und www.keresztszulok.hu zu folgen, wo über die Fahrrad-Pilgerfahrt immer aktuelle Informationen zu finden sind.

 

E-mail-Adresse der Pilgerfahrt: zarandoklat@glia.hu

 

Telefonnummer der Pilgerfahrt: +3670-771-9767.

 

Blogadresse der Pilgerfahrt: www.zarandoklat.blogol.hu

 

Zur Pilgerfahrt kann sich jeder auch unterwegs frei anschließen, über die obigen Adressen und Telefonnummer sind Zoltan Ferkó und seine Helfer ständig zu erreichen, so ist Terminbesprechung auch möglich.

  • Unterkunftsmöglichkeiten in kirchlichen Rahmen gibt es in allen Stationen der Fahrt.
  • Organisation von Fahrrad-, Motorrad- oder Pkw-Begleitung in einer oder mehreren Strecken.
  • Die Aufmerksamkeit der örtlichen Medien auf die Pilgerfahrt zu wecken.
  • Die Bekanntmachung der Pilgerfahrt in der eigenen Gemeinde, im Freundeskreis.
  • Finanzielle Unterstützung über die Kontonummer der Stiftung "für die ungarische Bildung in der Moldau" (Moldvai Magyar Oktatásért Alapítvány) mit der Anmerkung des Ziels : "Mit dem Fahrrad für die ungarische Messe in der Moldau": Bankleitzahl: 11742173-20154778-00000000.


mit freundlichen Grüßen und christlicher Nächstenliebe:
Zoltán Ferkó

 

Details hier!

 


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