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Übersetzt von

Gerencsér Ádám, Zoltán Császár, Andrea Deé, Helga Fehér, János Heltai, Zoltán Kiss, Edit Kovács, István Neumann (Ungarn) mit Hilfe von Valkó Péter (Schweiz)

 

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IX. pädagogisches Methodologietreffen der Moldauer Tschangos

22-30. August 2007 in Lábnyik/Vladnic

 

Der Verband der Moldauer Tschangos (MCSMSZ) organisierte heuer das bereits traditionelle methodologische Treffen zum ersten Mal vor Ort in der Moldau. Das Haus der Kinder in Lábnyik wurde erst im Frühjahr eingeweiht. Es hat sich als idealer Schauplatz für den fachlichen Austausch der vierzig teilnehmenden Pädagogen erwiesen, angereichert durch Gespräche und Vorträge.
Teilnehmer waren die Lehrer, die in der Moldau die ungarische Sprache unterrichten, sowie jene Kollegen, die dies vorhaben. Diese gemeinsam verbrachte Woche vor Beginn des Schuljahres war bestens dazu geeignet, diese Gruppe zu einem Team zusammen zu schweißen.
Schon beim ersten Austausch kam die Notwendigkeit eines Lehrplans und einer Aufgabensammlung zur Sprache. Arbeitsgruppen waren daraufhin die ganze Woche lang bemüht, einen Rahmenlehrplan zu erstellen, dem zufolge die Ungarischlehrer in den Tschango-Dörfern nun im Rahmen einer einheitlichen Konzeption tätig sein können. Ausgehend von den Semesterberichten der Lehrer wurde auch die Zusammenstellung der Aufgabensammlung in Angriff genommen, deren Herausgabe bereits geplant ist. Auch die Arbeit der Fachgruppe der Volkslied- und Volkstanzlehrer war ergebnisreich, so wurden Aufnahmen von insgesamt 140(!) Volksliedern erstellt, die sie ihren Schülern weiterzugeben pflegten. Dieses Tonmaterial kann anderen Kollegen dabei behilflich sein, dass in jedem Dorf das Volkslied Teil der Ungarischstunde wird.
Neben der Gruppenarbeit fand jeden Tag ein Vortrag statt. Zuerst kam Anghel Nastase, der für den Minderheitenunterricht zuständige Fachmann vom Schulinspektorat Bákó/Bacãu, der über Lehramt, Katheter, Stundenzahlen und Prüfungen referierte. Dr. Bácsi János, Dozent an der Universität Szeged, hielt in Lábnyik einen Vortrag über die Methoden der Kompetenzentwicklung und stellte eine Software namens "Sprachmeister" vor.
Die Dramapädagogin Román Katalin machte die Teilnehmer mit dramapädagogischen Spielen vertraut. Der Vortrag von Frau Lehrer Bogdán Ida trug den Titel "Literaturuntericht im Tschango-Land". Im Rahmen eines Gesprächs suchten wir die Antwort darauf, was das Minimum an literarischen Kenntnissen sein sollte, das wir jedem Ungarisch lernenden Tschango-Schüler vermitteln möchten, und wie wir jene Schüler hinsichtlich der Literatur vorbereiten können, die im Szeklerland auf einem ungarischen Gymnasium weiterlernen möchten.
Auch Vertreter des Verein Paten für die Moldauer Tschangos, der Stiftung für die ungarische Bildung in der Moldau, und die Leiter der Dorfklubs statteten dem Lager einen Besuch ab. Mit ihnen tauschten wir uns über die Erfahrungen mit dem Patenprogramm und den Dorfklubs aus und berieten über mögliche Partnerbeziehungen zwischen Ortschaften und Schulen, sowie über den Religionsunterricht. Gemeinsam wurden auch jene 25 Sommerlager erörtert, an denen Kinder der Tschango teilgenommen haben.
Zur Entspannung gab es Tag für Tag große Tischtennis- und Schachtourniere. Die örtliche Jugend schlug die Gäste in einem Freundschafts-Fußballmatch 6:3, abends traf man sich zu Lied und Tanz.
Alles in allem konnten wir ein gelungenes, ergebnisreiches Lager verbuchen. In Kürze organisiert das Schulinspektorat eine Prüfung, an der sich entscheidet, wer in welchem Dorf im kommenden Schuljahr Ungarisch unterrichtet.
Neue Kollegen beginnen ihre Tätigkeit in Magyarfalu/Arini, Külsõrekecsin/Fundu Rãcãciuni, Pusztina/Pustiana, Somoska/ªomuºca, Klézse/Cleja und Bákó/Bacãu. An folgenden neuen Standorten beginnt der Ungarischunterricht: Diószeg/Tuta und Nagypatak/Valea Mare.

 

Hegyeli Melinda

 

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Bewerbung um Vorbereitungskurs auf das Hochschulstudium 2007/2008

 

Das Bildungs- und Kultusministerium der Republik Ungarn und das Balassi Institut schreibt eine Bwerbung um einen Vorbereitungskurs auf das Hochschulstudium 2007/2008 für 10 Schüler aus Tschangoland aus.

 

Allgemeine Informationen zu der Bewerbung:
* Das Ziel des Stipendiums: Vorbereitung auf das Hochschulstudium in Ungarn
Die Bewerber, die das Stipendium erhalten haben, nehmen im ersten Jahr an dem Vorbereitungskurs in Balassi-Institut teil, wonach sie die Möglichkeit haben, im Fach Ungarisch bzw. im Fach Ungarisch und in einem anderen Fach eine Abschlussprüfung abzulegen, womit sie unter Beweis stellen, ausreichende Kenntnisse in der ungarischen Sprache zu haben, um im ungarischen Hochschulbereich auf ungarisch studieren zu können, und dadurch an der ausgewählten Universität oder Fachhochschule zum staatlich finanzierten Studium zugelassen werden zu können, wo sie unter den selben Bedingungen wie die ungarischen Staatsangehörigen studieren können.
* Ungarischkenntnisse sind für die Bewerbung nicht erforderlich.
* Über die Auswahl der Stipendiaten entscheiden das Sekretariat für Auslandsungarn des Bildungs- und Kultusministeriums sowie das Stipendienrat für Auslandsungarn gemeinsam.

 

Über die Bildung:
* Jeder ist verpflichtet, an dem Unterricht teilzunehmen, falls man aber unentschuldigt abwesend ist, die Schulordnung oder das Prüfungsregelwerk bricht, verliert man die Berechtigung zum Stipendium sofort.
* Der Unterricht erfolgt in kleineren Gruppen, nachdem das Sprachniveau geprüft wurde.
* Diejenigen Studierende, die keine ausreichenden Ungarischkenntnisse haben, nehmen an einem einjährigen intensiven Sprachkurs und dazu paralell einem halbjährigen Vorbereitungskurs im betroffenen Fach teil.
* Studierende mit perfekten Ungarischkenntnissen nehmen an einem Vorbereitungskurs im betroffenen Fach teil.
* Das Stipendium geht auf Folgende ein: Kostenloser Vorbereitungskurs, 16000 HUF monatliches Stipendium, Platz in Studentenheim, Studienausweis (bereichert zu Begünstigungen) Krankenversorgung unter den selben Bedingungen wie im Fall der ungarischen Staatsangehörigen (ausgenommen Gebissregulierung, Zahnersatz, Plastiken).
* Der Bewerber muss folgende Kosten selbst finanzieren: Fahrtkosten, Essen, persönliche Ausgaben, Monatskarte für öffentliche Verkehrsmittel, Studentenvisum in der zuständigen ungarischen Auslandsvertretung, Kaution für die Eintrittskarte in das Balassi-Institut, 5000 HUF Kaution für die eventuellen Schäden im Studentenheim, 1600 HUF für den endgültigen Studienausweis.

 

Die Bewerbungen müssen folgende Beilagen enthalten:

1. Ausgefülltes Bewerbungsformular (persönliche Daten und die Benennung des ausgewählten Fachbereichs.)
2. Kopie Personalausweis
3. Kopie Zeugnis der Mittelschule
4. Kopie Abiturzeugnis (dies kann auch später zugesendet werden, in diesem Fall muss eine Bescheinigung mit den Abiturnoten beigelegt werden).
Die Bewerbungen müssen auf folgende Adresse geschichkt werden:
Verband der Tschango-Ungarn in der Moldau" (Moldvai Csángómagyarok Szövetsége), zwischen 9 und 16 Uhr.
Ro-600196 Bacau, str. Cremenea 2/D/1
Postadresse: Ro-600069 Bacau, OP 1, CP 124
Tel./Fax: 00-40-234-543886
E-Mail: mcsmsz@csango.ro
Bewerbungsfirst: 20.07.2007

 

Ergebnisse von den Bewerbungen sind Ende August 2007 zu erwarten.

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Elindultam szép hazámbul

II. Volksliedwettbewerb von Bögöz

 

Am 19. Mai 2007 hat der Volksliedwettbewerb von Bögöz - Komitat Udvarhelyszék - unter dem Motto "Elindultam szép hazámbul" zum zweiten Mal stattgefunden. Dieses Mal wurden auch Schüler aus Tschangoland eingeladen, um sich ihre Kenntnisse mit den Kameraden aus Szeklerland zu messen.
Für den von der Wass Albert Grundschule organisierten Singwettbewerb nominiertren dieses Jahr 45 Schüler. Unter ihnen waren auch die Preisträger des III. Volksliedwettbewerbs von Szeret: Madalina Kertész, Lili Dobos und Valeri Buláj aus Külsõrekecsin, und Marcsika Lackó aus Lábnik. Nach längerer Beratung hat die Jury die Schüler aus Tschangoland mit Sonderpreis prämiert, hierdurch gratulieren wir ihnen.
Wir bedanken uns recht herzlich bei der Schulleiterin Irma Zongor für die Einladung. Es war für uns eine Ehre, sich zum ersten Mal an dem Volksliedwettbewerb in Szeklerland beteiligen zu dürfen.

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Ungarisches Unterricht im Leszped Klassenzimmer

 

Die Geschichte startete im 2003, als neun mutige Kleinkinder für ungarische Unterricht in Leszped eingetragen worden.
Es war nicht einfach drei Mal pro Woche, 7 Uhr morgens aufzustehen und auch in dunkelen Wintermorgen in die Schule zu gehen.
Die entscheidende Frage war entweder die Kinder die ungarischen Stunden besuchen sollen oder auf die Messe gehen sollen.
Man musste auf der Ungarischstunden dabei sein, weil 10 Minuten vor 8 die Schulleiter die Tür öffnete und schnell zählen beginnte. Wenn es zu viele vor der Tür standen war es ein Problem, wenn es zu wenige waren war auch ein Problem.
Die Zeit verging und mehr und mehr Kinder schließten sich der Ungarischlernenden an. So gewöhnte man sich langsam an den Gedanke, dass einige Kinder in der Schule auch die Muttersprache(ungarisch) lernen. Beim Ende der 2006-2007 Schuljahr wurden 46 Minoritätsprochige registrert. Als Folge, hat der Schulleiter mir empfohlen mit dem rumänischen Kollegen an der Erziehung der Kindern zusammen zu arbeiten.
Er stellte für uns ein Klassenraum zur Verfügung mit Betonbalken und Fenstern was vorher als Lagerraum benutzt worden war. Gleich fingen wir an heimlig einzurichten.
Auf das Kommando die Reinmacherfrauen die Kinder räumten der Lagerraum aus. Es wurde geputzt und nur die Schulbanken zurückgebracht die in besseren Zustand waren. Die Großen haben zwei-drei Mal die Fenster geputzt währenddessen die Kleinen den Besen spielend reiteten.Ich fühlte mich bereits Wohl in lumpfig riechenden Raum, weil die Sonnestrahlen auf die Spielenden herunterlächerte. Es war genügend die Anwesenheit der Kinder die Klasse mit Leben zu füllen. Nach jeder kleinen Reparation nahmen die Elfen der Reinigung den Besen und fegten und putzten den Staub von der Schulbanken während sie auch lernten. Die Mütter haben auch beigetragen, brachten oder sendeten Trachten, Sitzbezüge, Wandbehänger. So wurde mit traditionellen Elementen der Klassenraum eingerichtet. Nichtzuletzt wurden die Hilfsmittel auf den Wand gehengt was zu besseren Erlernung der ungarischen Sprache beihilft.
Zu Ostern war der Klassenraum fertig. Der Fußboden wurde mit Öl überstrichen, die Bilder wurden auf die Wände gehängt und die Gardienen wurden vor dem Fenster gehängt.
Auf die ofizielle Eröffnung waren alle Kollegen auf ein kaltes Büfett eingeladen. Sie waren erstaunt, auch die anderen Kinder waren überrascht wie gut wir die Arbeit gemacht haben. Grüß Gott im Leszped! Alle sind Willkommen,die unter uns kommen und hierher gehören wollen-stand als Begrüßung über der Tafel.
Ich wünschte der ungarische Klassenraum soll die Schönste, die Bestausgestatete sein, voll mit Kindern.
Seitdem-fühle ich- gibt es keine Hindernisse für diejenigen die ungarisch lernen wollen in Leszped Schule.
Heute lernen wir hier zu lesen, schreiben, tanzen, singen und bereiten die handgemachten Überraschungen vor. Während wir unser Intelekt schärfen, denke ich über die vorherstehende Winter nach, dass eine Glühbirne nicht reichen wird,es müssen mit drei ergänzt werden.


Márton Attila, Leszped Lehrer

 

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Neue Gesuche, neue Skandale

 

Dank unserer Verbandsaktiviäten, neue Gesuche waren zu lokalen Schulleitern eingereicht in dem, die Eltern für die Einführung der ungarischen Stunden baten.Leider haben die Gesuche Widerstand und Skandale im kommunalen Verwaltung hervorgerufen, besonders im Lujzikalagor und Gajdár. Dort waren die Kinder und die Lehrer gleichmässig bedroht und förderten, dass die Eltern das Gesuch sofort zurückziehen sollen.
Der Lujzikalagor Schulleiter hat eindeutig ihrem Standpunkt ausgedrückt nach dem Zufolge sie sind gegen jeder Form auf Ungarischunterricht, darum wird auch keine Ungarischstunden im Lehrplan eingeleitet. Die kommunale Verwaltung, der Schulleiter und die Merheit der Lehrer versprachen, dass sie die Eltern nicht in Ruhe lassen werden bis alle Gesuche nicht zurückgezogen werden.
Leider waren forrige Tagen auch die Kinder vor anderen gedemütigt. Zwei Jungs wurden zu einem 15 Mitgliedskomission hereingeschläpt wo die Beiden erzählten, dass am nachmittagen auf ungarische Stunden gingen, aber sie wollen nicht mehr, "weil es so schlimm ist".
Im Kalagor nahmen sie vor, ein Dorfsammlung zu halten, wo die Namen der Ungarischlernenden aufzulesen werden soll, damit jeder sich schützen kann von dieser ,,Ungarisierungsversuch,,.
Im Gajdar, die Schulleitung versuchte zu beweisen, dass es unmöglich ist das ungarische Unterricht-die Muttersprache- einzuführen, denn hier gibt es keine ungarisch Sprechenden ( obwohl jeder im Dorf und auf der Strasse ungarisch spricht).Nachdem die Schulleitung aus Argumenten auslief (keine ledige Klassenzimmer, maximale Studenzahl), hat er mitgeteilt, dass er nicht überzeugt ist von der Authentizität der Anträge. Bevor etwas getan wird, muss das Dorf auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden.
Sie haben ihren tiefen Bekümmerung ausgedrückt, dem nach mit der Einführung ungarischer Stunden, werden rumänische Lehrer arbeidslos. Nach ihren Verfassung die Einführung der Ungarischstunden bedeutet der Ausschluss vom Rumänischstunden.
9.Mai hat der Dorfbörgermeister dem Plätzen aufgesucht wo ungarische Stunden (außer Schule) gehalten werden, natürlich ungemeldet und bedrohte unsere Lehrer ( Farkas Ferencz Endre und Gabriella),dass sie bis Montag Zeit haben die Legalität ihres Aktivitäten zu beweisen, anderfalls wird die außerschulischen Aktivtäten mit Kraft liquidiert.
Sonntag im Gajdar sprach der Börgermeister nach der Messe,natürlich über diese Ereignisse vor dem Dorfbewohner.
Wir hoffen trotz allem, dass vom nächsten Schuljahr an die Ungarischstunden eingeführt werden, so wie auch in anderen 14 Schulen schon im Bako.
Laut rumänischen Gesetzen und Vorschriften haben die Eltern das Recht ein Antrag/Gesuch einzuleiten bis Ende Mai.Diese Anträge müssen beim jeden Schulanfang in Klassen- und Gruppenorganisierung im Acht genommen werden.

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