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Gerencsér Ádám, Zoltán Császár, Andrea Deé, Helga Fehér, János Heltai, Zoltán Kiss, Edit Kovács, Pál Kovács, István Neumann (Ungarn) mit Hilfe von Valkó Péter (Schweiz)

 

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Wachstum nur im Csángóland
Die Bilanz der Schulstiftung über Bildungs- und Erziehungsfördermittel

 

"Die Zahl der Schüler, die im Schuljahr 2006/2007 in Siebenbürgen Bildungs- und Erziehungsfördermittel in Anspruch nahmen, sank im Vergleich zum Vorjahr", teilte Zoltán Nagy, der Büroleiter der für die Verteilung der Fördermittel zuständigen Schulstiftung in Rumänien, der Nachrichtenagentur MTI mit.
Aus der Pressemitteilung der Stiftung geht hervor, dass die Ausschreibung für das Schuljahr 2007/2008 am 11. Februar erfolgen wird. Im Schuljahr 2006/2007 hat die Stiftung mit der Genehmigung des ungarischen Ministerpräsidialamtes 126.214 Anträge auf Bildungs- und Erziheungs-, sowie Lehrmittelunterstützung angenommen. Laut Zoltán Nagy waren es vor zwei Jahren aber noch 129.214 Schüler, die Fördermittel zugesprochen bekamen.
Die Zahl der berechtigten Eltern, deren Kinder in der Grund- und Mittelstufe in ungarischer Sprache unterrichtet werden, ist vor allem in den Diasporabezirken zurückgegangen, was hauptsächlich demografische Gründe hat. Ein größerer Rückgang wurde in den Komitaten Hermannstadt (Szeben, Sibiu), Maramuresch (Máramaros, Maramureş), Weißenburg (Fehér, Alba) und Bistritz-Nösen (Beszterce-Naszód, Bistriţa-Năsăud) verzeichnet.
Über die seit vier Jahren existierenden Förderungen sagte der Büroleiter: "Seit der ersten Ankündigung ist die Zahl der Antragsteller um 11 % gestiegen, was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass nach einem Jahr mehr Leute von der Ausschreibung wussten. In den darauffolgenden zwei Jahren wurden jedoch weniger Anträge gestellt, diese Tendenz wird vermutlich anhalten."
Als positives Beispiel gilt der Bezirk Barchau (Bákó, Bacău) im Csángóland, wo im zweiten Jahr der Ausschreibung die Zahl der Antragsteller um 60 % zunahm. Selbst im Schuljahr 2006/2007 wurde ein Wachstum von 25 % registriert. Der Grund hierfür liegt darin, dass immer mehr Schüler an dem für Csángókinder angebotenen fakultativen ungarischsprachigen Unterricht teilnehmen.

 

2008.02.15.

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