Im
Herbst treffen sich ungarische und rumänische Bischöfe in Budapest,
darüber haben sich die beiden Bischofskonferenzen verständigt -
teilte László Német, Sekretär der Ungarischen Katholischen Bischofskonferenz
(MKPK), an der Pressekonferenz anlässlich der Sitzung der Bischofskonferenz
mit.
Der Sekretär der MKPK nannte dies ein historisches Ereignis, womit er
darauf anspielte, dass die beiden Institutionen sich noch nie getroffen
haben.
Laut Német werde voraussichtlich auch die Frage der Seelsorge in ungarischer
Sprache für die in Rumänien lebenden Tschangonen erörtert.
Wahrscheinlich war die Tschangonenfrage auch ein Thema auf der letzten
Kirchenkonferenz in Bukarest, an der auch Kardinal Péter Erdő und der
Bischof Petru Gherghel von Iasi teilnahmen. Der Verband der Tschango-Ungarn
in der Moldau hat Péter Erdő schriftlich über die negativen Vorkommnisse
der letzten Zeit aufgeklärt. Die Bitte des Verbandes: der Kardinal solle
seinen Einfluss geltend machen, damit in der Sache der Moldauer Tschangonen,
die die ungarische Sprache und Kultur pflegen und bewahren möchten,
eine friedliche Lösung gefunden werden könne.